Nubert nuPower D-c

2 x 250 Watt Dauerleistung auf 27 Zentimetern Breite: Die Nubert nuPower D-c ist eine kompakte Stereo-Endstufe in Class-D-Technik und Teil der Nubert Ambient Line. Sie passt zur Streaming-Vorstufe nuControl X-c im selben Format und lässt sich zu zweit als Dual-Mono-System betreiben.

Nubert nuPower D-c von vorn mit schwarzer Glasfront, Drehregler und Anzeigen für Lautsprecher und Eingang
Ein Regler für alles: Der Drehknopf wählt Eingang und Lautsprecherpaar.

Nubert nuPower D-c: Ein Drehregler für Eingang und Boxenpaar

Eine Endstufe verstärkt das Signal einer Vorstufe und treibt damit passive Lautsprecher an. Die nuPower D-c nimmt es über Cinch oder symmetrisch über XLR entgegen – symmetrische Kabel gelten auf längeren Strecken als unempfindlicher gegen Einstreuungen.

Hinten gibts Klemmen für zwei Lautsprecherpaare A und B. Eingang und Boxenpaar wählst du am Drehregler auf der Front: A, B oder beide Paare gemeinsam. So lassen sich etwa Lautsprecher in zwei Räumen versorgen.

Über Trigger-Ein- und -Ausgang schaltet sich die Endstufe gemeinsam mit anderen Komponenten ein und aus, etwa mit der Vorstufe Nubert nuControl X-c. Optional bindet ein Adapter vom Typ nuConnect trXS die nuPower D-c in Nuberts Funksystem X-Connect ein. Den Adapter versorgt ein USB-Stromausgang im Standby weiter, damit er die Endstufe bei Bedarf aufwecken kann.

Rückseite einer Endstufe mit Lautsprecherklemmen für Paar A und B, Cinch- und XLR-Eingängen sowie Trigger-Buchsen
Hinten: Klemmen für zwei Lautsprecherpaare, Cinch und XLR, Trigger sowie USB-Stromausgang.

Gebrückt 400 Watt: Zu zweit bekommt jede Box ihre Endstufe

Im Stereobetrieb liefert die Endstufe laut Nubert 2 x 250 Watt Dauerleistung an 4 Ohm. Gebrückt arbeitet sie als Monoblock mit 400 Watt an 4 Ohm. Mit zwei Geräten entsteht so ein Dual-Mono-System, bei dem jeder Lautsprecher seine eigene Endstufe bekommt. Linker und rechter Kanal teilen sich dann weder Gehäuse noch Netzteil.

Die Verstärkermodule stammen aus der nCore-Serie des niederländischen Spezialisten Hypex. Class-D-Verstärker schalten ihre Transistoren in sehr schneller Folge ein und aus und arbeiten dadurch effizient – sie bleiben kühl und kommen mit kleinen Gehäusen aus. In der Eingangssektion setzt Nubert auf Operationsverstärker von Burr-Brown.

Geöffnete Endstufe von schräg oben mit Netzteil, Verstärkermodulen und Verkabelung
Blick ins Gehäuse: Netzteil und Verstärkermodule teilen sich 27 Zentimeter Breite.

Optisch folgt die nuPower D-c den großen Geräten Nubert nuControl X-2 (Test) und nuPower A-2 (Test): silbern gebürstetes Aluminium, schwarzes Glas und eine umlaufende Silberkante.

Nubert nuPower D-c unter der Vorstufe nuControl X-c gestapelt vor dunklem Hintergrund
Im Doppel: Vorstufe nuControl X-c und Endstufe nuPower D-c haben dieselbe Breite.

Technische Daten und Preis

  • Leistung 2 x 150 Watt an 8 Ohm, 2 x 250 Watt an 4 Ohm
  • Brückenbetrieb 400 Watt an 4 Ohm
  • Eingänge Cinch, XLR
  • Lautsprecherausgänge 2 Paare, A/B
  • Extras Trigger, X-Connect optional
  • Maße und Gewicht 27 x 10,5 x 21 cm, 4,2 kg
  • Vorgestellt November 2026
  • Preis (UVP) 1.090 Euro
  • Verfügbarkeit ab Ende November 2026