T+A Solitaire T Pro
Funk für unterwegs, Kabel für die Anlage zu Hause: Der T+A Solitaire T Pro ist ein geschlossener Over-Ear-Kopfhörer, der beides ernst nimmt. Der Hersteller aus Herford kombiniert darin Bluetooth 6.0 mit verlustfreien Codecs, hybrides Noise-Cancelling und Dolby Atmos. Per Kabel spielt er analog oder digital über USB-C.

Dolby-Atmos-Kopfhörer von T+A
Kabellos funkt der Bluetooth-Kopfhörer mit Version 6.0 des Standards. Der Qualcomm-Chip QCC5181 beherrscht neben SBC und AAC die Codecs aptX, aptX HD, aptX Adaptive und aptX Lossless. Letzterer überträgt Musik in CD-Qualität verlustfrei. Sonys LDAC ist ebenfalls an Bord. Dazu kommen LC3 und Auracast – ein Bluetooth-Standard, mit dem etwa mehrere Kopfhörer eine Quelle teilen.
Eine Besonderheit ist der Studio-Pro-Modus. Darin wandelt ein 4-fach-Sabre-DAC von ESS die digitalen Daten, anschließend übernimmt eine analoge Verstärkerstufe mit analoger Lautstärkeregelung. Das kostet Laufzeit: Statt 50 Stunden hält der Akku laut T+A dann 25 Stunden.
Für Filme und Spatial Audio setzt der Hersteller auf Dolby Atmos. Das Format verteilt Klang dreidimensional um den Kopf, Musik und Filmton wirken dadurch räumlicher als klassisches Stereo.
Kann alles: von Smartphone bis Pentaconn
Am Kopfhörer sitzt eine 2,5-mm-Klinkenbuchse. Fürs Smartphone liegt ein 1,4 m langes Analogkabel mit 3,5-mm-Stecker bei. Für stationäre Geräte gibt es ein symmetrisches 3-m-Kabel mit 4,4-mm-Pentaconn-Stecker. Dieser fünfpolige Klinkenstecker führt jeden Kanal über eigene Leitungen. Eine normale Klinke nutzt dagegen eine gemeinsame Masse für links und rechts. Viele moderne Kopfhörerverstärker und Player nutzen mittlerwile den höherwertigen Pentaconn-Anschluss. Adapter auf 6,3 mm und für das Unterhaltungssystem im Flugzeug gehören ebenfalls zum Lieferumfang.

Passiv betrieben gibt der Kopfhörer Frequenzen bis 45 kHz wieder, aktiv bis 22 kHz. Im Modus „Active Analog“ nutzt er am analogen Eingang die eigene Lautstärkeregelung und das Noise-Cancelling. Per USB-C-Kabel spielt der T+A Solitaire T Pro digital vom Smartphone oder Computer. Dann wandelt sein interner DAC, der Wandler des Zuspielers bleibt außen vor.
T+A Solitaire T Pro: Ruhe auf Knopfdruck
Gegen Lärm arbeiten Dämmung und Elektronik zusammen. Die geschlossenen Ohrmuscheln halten laut T+A Mitten und Höhen ab, das hybride ANC kümmert sich um tieffrequentes Brummen wie das von Triebwerken. Dafür sitzen auf jeder Seite 2 Noise-Cancelling-Mikrofone, für Telefonate 2 weitere rechts. Ein kurzer Tastendruck schaltet in den Transparenzmodus, etwa für eine Durchsage im Flugzeug.
In der App Solitaire Companion für iOS und Android passt du das Noise-Cancelling an verschiedene Umgebungen an. Bei aktivem ANC bleibt der Kopfhörer auch ohne Musik eingeschaltet und dient als reiner Gehörschutz. Rechts liegt ein Touchpad für Anrufe, eine Taste ruft Siri, Google Assistant oder Alexa auf. Der Akku lädt per USB-C in 2 Stunden.

Gelenke und Bügel bestehen aus gefrästem, gestrahltem und eloxiertem Aluminium. Die Ohrmuscheln drehen sich um 90 Grad und klappen nach innen, so passt der 336 g schwere Kopfhörer ins mitgelieferte Etui.
Im Inneren arbeitet ein dynamischer 42-mm-Treiber mit Zellulose-Membran, die laut Hersteller leicht und zugleich steif ist. Eine Dämpfung am äußeren Rand des Treibers soll Reflexionen der Schwingspule unterdrücken.
Technische Daten und Preis
- Bauform Over-Ear, geschlossen
- Noise-Cancelling ja
- Akkulaufzeit 50 Std.
- Verbindung Bluetooth 6.0, aptX Lossless, USB-C, Klinke
- Gewicht 336 g
- Vorgestellt Oktober 2026
- Preis (UVP) 1.590 Euro
- Verfügbarkeit ab Oktober 2026
- Varianten Nightflight (Schwarz), Riviera (Cremeweiß)