JBL Cove P1
Ein WLAN-Lautsprecher mit Akku und Griffmulde: Der JBL Cove P1 ist das tragbare Modell der Cove-Serie, mit der JBL Musik im ganzen Zuhause verteilt. Er spielt Dolby Atmos, steht drinnen auf seiner Ladestation und zieht bei Bedarf für bis zu 14 Stunden auf Balkon oder Terrasse um. Wie die beiden anderen Modelle der Serie läuft er allein, als Stereopaar oder im Verbund mit weiteren JBL-Geräten.

JBL Cove P1: 120 Watt und ein Höhenkanal
Im Gehäuse arbeiten 5 Treiber: 1 Hochtöner mit 20 Millimetern, 3 Mitteltöner mit 30 Millimetern und 1 Tieftöner mit 105 Millimetern Durchmesser. Laut JBL macht das ein 3.0.1-System. Das heißt: 3 Kanäle auf Ohrhöhe, kein eigener Subwoofer-Kanal und 1 Höhenkanal. Den braucht es für Dolby Atmos, ein 3D-Tonformat, das Klänge nicht nur links und rechts, sondern auch oben platziert. So gibt der P1 auch Musik wieder, die in Dolby Atmos abgemischt ist.
Dazu kommen die Klangfunktionen der ganzen Serie: Eine automatische Raumkalibrierung passt den Sound an den Standort an, Constant Sound Field soll ihn gleichmäßig im Raum verteilen. AI Sound Boost reduziert laut JBL Verzerrungen, wenns zu laut wird.

14 Stunden ohne Steckdose
Der Akku reicht für bis zu 14 Stunden Musik. Geladen wird über die mitgelieferte Ladestation, auf die der P1 einfach aufgesetzt wird. Zum Tragen dient die Griffmulde auf der Rückseite, der Lautsprecher wiegt 3,26 Kilogramm.

Draußen hilft die Schutzart IP56: Sie steht für Schutz gegen Staub und gegen starkes Strahlwasser. Regen oder ein umgekipptes Glas soll der P1 also problemlos wegstecken.
Anders als ein klassischer Bluetooth-Lautsprecher hängt der P1 im Heimnetz statt direkt am Smartphone. Klingelt das Handy oder verlässt es den Raum, läuft die Musik einfach weiter. Für Orte ohne WLAN bleibt Bluetooth 5.3 als Alternative.
Moment-Taste holt Playlists ab
Gestreamt wird per AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect oder Qobuz Connect, dazu ist der Cove P1 Roon Ready. Bei den Connect-Diensten kommt die Musik direkt aus dem Netz, die App auf dem Smartphone dient nur als Fernbedienung. Außerdem beherrscht der P1 Auracast, einen Bluetooth-Standard für die Übertragung von einer Quelle an mehrere Empfänger.
In der JBL One App lassen sich mehrere Cove-Lautsprecher gruppieren, einzelne Räume bleiben trotzdem separat steuerbar. Ein langer Druck auf die Moment-Taste eines anderen Lautsprechers holt die Musik in dessen Raum, über dieselbe Taste startet Spotify Tap direkt Spotify. Die Einrichtung dauert laut JBL drei Schritte und kommt ohne Benutzerkonto aus. Alexa+ ist integriert, zum Marktstart aber nur in den USA nutzbar.
Zwei JBL Cove P1 ergeben ein Stereopaar. Mit einer Soundbar der JBL Bar MK2-Serie (Bar 300, 500, 800, 1000 und 1300 MK2) arbeitet der P1 als Rear-Lautsprecher und ergänzt das Heimkino um die hinteren Kanäle.
Die Serie umfasst zwei weitere Modelle: den kompakten JBL Cove M1 ohne Akku und ohne Dolby Atmos sowie den JBL Cove X1 mit 6 Treibern als größtes Modell.
Technische Daten
- Bauart: 2-Wege-WLAN-Lautsprecher mit Akku, 3.0.1 Kanäle
- Tonformate: Dolby Atmos
- Streaming: AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect, Roon Ready
- Drahtlos: WLAN 802.11 a/b/g/n/ac/ax (2,4 und 5 GHz), Bluetooth 5.3 (A2DP, AVRCP), Auracast
- Akku: bis zu 14 Stunden Wiedergabe
- Anschlüsse: USB-C (USB-Wiedergabe nur in der US- und mittelamerikanischen Version)
- Abmessungen (B x H x T): 14,6 x 23,3 x 14,7 cm
- Gewicht: 3,26 kg (Ladestation: 0,22 kg)
- Lieferumfang: Ladestation, Netzkabel
- Farben: Schwarz, Weiß
Preis und Verfügbarkeit
- JBL Cove P1 Preis (UVP): 449,99 Euro
- Verfügbarkeit: seit Oktober 2026