WiiM Bar

Ein rundes Farbdisplay mitten in der Front, Dolby Atmos im Gehäuse und Luft nach oben: Die WiiM Bar ist die erste Soundbar des Streaming-Spezialisten WiiM. Ab Werk spielt sie im 3.0.2-Format, per App lässt sie sich drahtlos zum 5.1.2-Heimkino ausbauen. Und wie alle WiiM-Geräte hängt sie im hauseigenen Multiroom-System.

Schwarze Soundbar mit rundem Display auf einem Holz-Lowboard, daneben ein schwarzer Subwoofer
Der Subwoofer ist optional: Ab Werk spielt die Bar im 3.0.2-Format.

8 Treiber, 2 davon zeigen zur Decke

Das Kürzel 3.0.2 steht für 3 Frontkanäle (links, Mitte, rechts), keinen eigenen Subwoofer und 2 Höhenkanäle. In der gut einen Meter breiten Bar arbeiten dafür 3 Mitteltöner und 3 Hochtöner nach vorn. Dazu kommen 2 Breitbänder auf der Oberseite. Sie strahlen nach oben ab, damit Dolby-Atmos- und DTS:X-Effekte auch von oben kommen.

4 Passivradiatoren – Membranen ohne eigenen Antrieb, die vom Luftdruck im Gehäuse mitschwingen – sollen laut WiiM für mehr Bass sorgen. Die Systemleistung gibt der Hersteller mit 135 Watt an. Den Fernseher verbindest du per HDMI eARC, danach lässt sich die Bar mit der TV-Fernbedienung steuern.

Für den Raum gibt’s die Einmessung RoomFit: Das Mikrofon des Smartphones misst den Raum aus, die App passt den Klang daran an. Ein Clear-Voice-Modus soll Dialoge in Echtzeit verständlicher machen, ein Nachtmodus dämpft laute Spitzen beim leisen Hören.

Und Musik? Dafür hat WiiM einen eigenen Musikmodus eingebaut. Kurz vor dem Marktstart kamen laut Hersteller noch Roon-Ready-Kompatibilität und Unterstützung für die Haussteuerung Control4 dazu. „Der spezielle Musikmodus macht es einfacher, Musik in den Vordergrund zu stellen“, sagt Dr. Lifeng Zhao, CEO von WiiM.

WiiM Bar mit Touch-Display

Mittig in der Front sitzt ein rundes Touch-Farbdisplay mit 2,1 Zoll Durchmesser. Es zeigt Albumcover und Titelinfos. Darüber wählst du Quellen, Presets und EQ-Einstellungen, ohne nach dem Handy zu greifen.

WiiM Bar in Schwarz in der Frontansicht mit rundem Display in der Mitte
Blickfang in der Mitte: Das runde Display misst 2,1 Zoll.

Beim Streaming bringt die Bar die komplette WiiM-Ausstattung mit: über 20 Dienste in der WiiM Home App, dazu Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect und Google Cast. Alexa und Google Assistant funktionieren über externe Smart Speaker, eine Fernbedienung liegt bei.

Neben HDMI eARC hat die Bar einen optischen Eingang, einen Line-In sowie USB für Audio und Speichermedien. Ins Netz geht’s per Ethernet oder Wi-Fi 6E. Bluetooth arbeitet in beide Richtungen, die Bar kann also auch an Kopfhörer senden.

WiiM Soundbar einfach erweitern

Ausbauen lässt sich die WiiM Bar mit anderen Geräten der Marke. Der Subwoofer WiiM Sub Pro übernimmt den Tiefbass, WLAN-Lautsprecher wie der WiiM Sound Lite dienen als Rear-Speaker. Gekoppelt wird alles drahtlos in der App, Bass- und Surround-Anteile leitet die Bar dann automatisch weiter. Die EQ-Einstellungen bleiben laut WiiM auch im Surround-Betrieb nutzbar.

Heimkino mit Soundbar unter dem Fernseher, weißem Subwoofer und zwei Lautsprechern auf Beistelltischen
Kabellos nach hinten: Subwoofer und Rear-Lautsprecher werden per App gekoppelt.

Dieselbe Funktion bekommen per Firmware-Update drei Stereo-Geräte mit HDMI-eARC-Anschluss: der Streamer WiiM Ultra sowie die Streaming-Verstärker WiiM Amp Pro und WiiM Amp Ultra. Auch sie lassen sich drahtlos um Sub Pro, Center und Rear-Lautsprecher erweitern. Das Update kommt laut WiiM automatisch over the air.

Technische Daten

  • Kanäle: 3.0.2, erweiterbar auf 5.1.2
  • Treiber: 3 Mitteltöner, 3 Hochtöner, 2 Breitband-Höhentreiber, 4 Passivradiatoren
  • Systemleistung: 135 W
  • Formate: Dolby Atmos/TrueHD/DD+, AC3, DTS, DTS:X, LPCM
  • Anschlüsse: HDMI eARC, optisch, Line-In, USB (Audio und Speicher), Ethernet
  • Drahtlos: Wi-Fi 6E, Bluetooth (Empfang und Senden)
  • Display: 2,1 Zoll, rund, Touch
  • Maße: 1.060 × 105 × 80 mm (B × T × H)
  • Gewicht: 5 kg
  • Farben: Schwarz, Weiß

Preis und Verfügbarkeit

  • WiiM Bar Preis (UVP): 499 Euro
  • Verfügbarkeit: ab Ende Oktober 2026