Soundcore Rave 3S Test
Der Soundcore Rave 3S wirkt beim Auspacken sofort wie ein ernst zu nehmender Partybegleiter. Mit 10,5 kg bringt er ordentlich Gewicht auf die Waage. Der integrierte Griff erleichtert den Transport. Rollen fehlen, wären aber sinnvoll gewesen. Das Gehäuse wirkt stabil, die Gummiabdeckung schützt die Anschlüsse gegen Spritzwasser. Balkon, Garten oder Terrasse? Kein Problem – solange der Lautsprecher nicht baden geht. Die beiden Mikrofone rasten fest an der Rückseite ein. Kein Herumliegen, kein Kabelsalat. Das wirkt durchdacht und praktisch.
Hörtest Musik
Der Rave 3S liefert ab dem ersten Ton. Der Bass setzt direkt ein – besonders mit aktivierter BassUp-Funktion. Bei mittlerer Lautstärke beschallt er mühelos größere Flächen. Selbst auf hoher Lautstärke bleibt der Klang verzerrungsfrei. Die Soundcorde-Partybox klingt bassbetont, aber nicht dumpf.
„bad guy“ von Billie Eilish pumpt mit Nachdruck, während feine Details wie Finger-Snaps erhalten bleiben. Daft Punks „Lose Yourself to Dance“ klingt energiegeladen, mit präsenten Höhen und sattem Groove. Auch „Seven Nation Army“ transportiert Gitarrenwucht und Druck. Nur bei sehr leiser Wiedergabe fehlt dem Tiefbass etwas Substanz.
Per App lassen sich Mitten und Höhen gezielt anpassen. Der 9-Band-EQ hilft, den Klang auf Genre oder Raum abzustimmen.
Hörtest Film
Ich habe den Rave 3S testweise über AUX mit dem Fernseher verbunden. In „Mad Max: Fury Road“ erzeugt er Druck bei Motoren und Explosionen, die Stimmen bleiben gut verständlich. Wer den Bass reduziert, erhält ein ausgewogeneres Klangbild. Die „Spatial-Audio“-Funktion sorgt im Querbetrieb für breitere Klangeindrücke – echtes Stereo bleibt aber außen vor. Für ein Outdoor-Kino reicht es allemal.
Karaoke auf Knopfdruck
Die AI-Funktion entfernt per Tastendruck den Gesang aus fast jedem Song. Bei klar abgemischten Titeln funktioniert das sehr gut. „Shallow“ oder „Rolling in the Deep“ klingen wie echte Karaoke-Versionen – ohne merklichen Qualitätsverlust. Bei Songs mit stark überlappenden Frequenzen bleibt der Gesang teils hörbar oder der Sound verliert etwas an Substanz. Trotzdem bleibt der Spaßfaktor hoch.
Die Mikrofone klingen gut, koppeln automatisch und lassen sich getrennt regeln. Hall und AI-Einstellungen sind direkt am Mikro abrufbar. Die App bietet zusätzlich Presets, Lautstärke- und Hallkontrolle sowie eine Funktion, die bei Textaussetzern die Originalstimme kurz einblendet. Im Test funktionierte das durchweg zuverlässig.
Fazit
Der Soundcore Rave 3S überzeugt als Partybox mit starker Klangperformance, cleverer AI-Karaoke-Funktion und solider Ausstattung. Die zwei Funkmikrofone bieten echten Mehrwert, besonders für spontane Gesangsaktionen. Klanglich liefert er kräftigen Bass, klare Höhen und stabile Lautstärke.
Die App rundet das Gesamtpaket ab. Dort lassen sich EQ, Lichteffekte, Hall und AI genau steuern. Wer häufig feiert oder eine flexible Box für Musik und Karaoke sucht, findet im Rave 3S ein stimmiges Gesamtpaket – deutlich günstiger als vergleichbare Modelle mit ähnlichem Funktionsumfang.
Vorteile
- kräftiger Klang mit stabilem Bass
- einfache, effektive AI-Karaoke-Funktion
- zwei kabellose Mikrofone inklusive
- App mit EQ, Hall und Lichtsteuerung
Nachteile
- keine Rollen, recht schwer
- leicht eingeschränkter Tiefbass bei leiser Wiedergabe
- Ladegerät nicht enthalten
Preis
- Soundcore Rave 3S UVP: 349,99 Euro
- Soundcore Rave 3S Preis: 349,99 EUR
Soundcore Rave 3S Bewertung
- KI-gestützter Party-Lautsprecher: Lass dich von raumfüllendem Sound und einer dynamischen Lichtshow in Feierlaune bringen. Mit den zwei kabellosen Mikrofonen und der KI-Gesangsentfernung war Karaoke noch nie einfacher.
- 200W kraftvoller Sound: Erlebe satte 200 Watt Leistung und tiefen Bass dank eines 6,5 Zoll Woofers und drei 2,5 Zoll Breitbandlautsprechern. Mit dieser Power übertönst du alles – ideal, für die ultimative Party-Stimmung.