Onkyo Muse Y-50G
Walnuss an den Flanken, Champagner auf der Front und drinnen 250 Watt: Der Onkyo Muse Y-50G ist das Sondermodell zum 80. Geburtstag des japanischen Herstellers. Der Netzwerk-Vollverstärker streamt über WLAN und Ethernet, nimmt einen Plattenspieler direkt auf und hängt per HDMI am Fernseher.

Onkyo Muse Y-50G: Phono, HDMI, 8K
Musik aus dem Netz kommt über Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect, AirPlay 2 und Google Cast. Bei den Connect-Diensten steuerst du die Wiedergabe aus der jeweiligen App, den Stream holt sich der Verstärker selbst. Bluetooth gibts mit den Codecs SBC und AAC. Laut Hersteller spielt der Y-50G außerdem Dateien von USB-Speichern und Musikservern im Heimnetz.
Für analoge Quellen sitzen hinten 3 Cinch-Eingänge und ein Phono-Eingang samt Erdungsklemme. Der Plattenspieler darf einen MM- oder MC-Tonabnehmer haben, ein Schalter stellt die Vorstufe um. MC-Systeme liefern eine deutlich kleinere Spannung und brauchen mehr Verstärkung. Digitale Zuspieler wie ein CD-Player finden Anschluss an je einem koaxialen und optischen Eingang.

Der HDMI-Ausgang führt zum Fernseher und unterstützt ARC: Darüber schickt der Fernseher seinen Ton zurück an den Verstärker. Am HDMI-Eingang hängt etwa eine Spielkonsole, deren Bild der Y-50G zum Fernseher durchreicht. Laut Onkyo klappt das mit 4K/120p und 8K/60p, Dolby Vision und HDR10+ sowie VRR und ALLM, also variabler Bildrate und automatischem Spielemodus.
Einen Subwoofer schließt du am eigenen Ausgang an, eine externe Endstufe am Pre-Out. Vorn gibts eine 6,3-mm-Buchse für Kopfhörer.
Abnehmbare Holzwangen
Das Design zitiert die Integra M-588, eine Endstufe von 1992. Unter dem Namen Integra liefen damals Onkyos Spitzenmodelle, die M-588 trug Seitenteile aus Echtholz und beleuchtete Aussteuerungsanzeigen. Die Basis des Sondermodells ist der Onkyo Muse Y-50, den der Hersteller sonst in Schwarz oder Silber anbietet.

Frontblende und Deckel des Y-50G tragen den Farbton Champagne, die Seitenwände das Finish Bordeaux Walnut. Sie halten mit Magneten und lassen sich ohne Werkzeug abnehmen. Die Lüftungsschlitze im Deckel bilden das San-Kuzushi-Muster, das auf japanische Handwerkskunst zurückgehen soll.
Ein Farb-LCD mit 5,46 Zoll Diagonale (knapp 14 cm) zeigt Titelinfos und Einstellungen an, auf Wunsch auch VU-Meter im Analogstil. Bass und Höhen lassen sich um bis zu 10 dB anheben oder absenken. Die Onkyo Room EQ misst den Raum ein und passt die Wiedergabe an seine Akustik an. Wer lieber am Smartphone einstellt, nimmt die Onkyo Controller App.
Für große und kleine Lautsprecher
Die Endstufe ist ein Class-D-Verstärker mit Axign-Chip und MOSFET-Ausgangsstufe. Class-D-Verstärker schalten ihre Transistoren sehr schnell ein und aus, arbeiten deshalb effizient und entwickeln wenig Wärme. Der Hersteller nennt 2 x 125 Watt an 8 Ohm und 250 Watt an 4 Ohm. Damit soll der Verstärker Kompaktlautsprecher genauso antreiben wie große Standlautsprecher.
Einen Lüfter braucht der Onkyo Muse Y-50G nicht, weil die Schaltung auf eine präzise Temperaturkontrolle ausgelegt ist. Das Gehäuse misst 35 x 9,9 x 33,7 cm und wiegt 4,9 kg.
Technische Daten und Preis
- Leistung 2 x 125 Watt an 8 Ohm, 250 Watt an 4 Ohm
- Phono-Eingang MM/MC
- HDMI 1 Eingang, 1 Ausgang mit ARC
- Streaming Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect, AirPlay 2, Google Cast
- Kopfhörerausgang 6,3 mm
- Vorgestellt Juni 2026
- Preis (UVP) 1.699 Euro
- Verfügbarkeit seit Oktober 2026

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Onkyo Muse Y-50
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