Apple AirPods 5

Die Apple AirPods 5 (Test) sind Apples neue In-Ear-Kopfhörer und kommen in zwei Versionen auf den Markt: als Basismodell und mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC). Apple überarbeitet dafür die Akustik und Passform. Beim besser ausgestatteten Modell soll zudem das ANC deutlich effektiver arbeiten.

Apple AirPods 5 In-Ear-Kopfhörer

AirPods 5: Stärkeres ANC ohne Silikonaufsätze

Beim Noise-Cancelling-Kopfhörer soll die aktive Geräuschunterdrückung rund 50 Prozent effektiver arbeiten als beim Vorgänger. Eine Besonderheit bleibt die Passform: Anders als viele In-Ear-Kopfhörer verwenden die AirPods keine Silikonaufsätze, die den Gehörgang abdichten. Apple bezeichnet die Konstruktion deshalb selbst als offenes Design oder Open-Ear-Kopfhörer.

Die Apple AirPods 5 mit ANC kombinieren damit die bekannte AirPods-Passform mit aktiver Reduzierung störender Umgebungsgeräusche

Diese Bauweise macht die Geräuschunterdrückung anspruchsvoller, weil weniger Außenschall mechanisch abgeschirmt wird. Gleichzeitig kommt sie Hörern entgegen, die das Tragegefühl klassischer In-Ears mit Silikonaufsätzen nicht mögen. Die Apple AirPods 5 mit ANC kombinieren damit die bekannte AirPods-Passform mit aktiver Reduzierung störender Umgebungsgeräusche.

Apple verspricht satteren, detaillierteren Klang

Apple hat auch die akustische Architektur der Kopfhörer überarbeitet. Die neue Konstruktion soll einen satteren und detaillierteren Klang liefern. Damit zielt Apple nicht nur auf eine bessere Geräuschunterdrückung, sondern entwickelt auch die eigentliche Musikwiedergabe weiter. Wie deutlich sich die Änderungen im Alltag bemerkbar machen, muss ein Hörtest zeigen.

Die beiden Ausstattungsvarianten sprechen unterschiedliche Nutzer an. Wer hauptsächlich Musik, Podcasts und Telefonate hört und kein ANC benötigt, kann zum Basismodell der Bluetooth-Kopfhörer greifen. Die ANC-Version eignet sich stärker für Pendler, Bahnfahrten, Flugreisen oder das Büro. Käufer können damit zwischen einem günstigeren Einstieg und der umfangreicheren Ausstattung wählen.

Die beiden Ausstattungsvarianten sprechen unterschiedliche Nutzer an

Auch die Integration in Apples Ökosystem bleibt ein wichtiger Bestandteil. Die In-Ear-Kopfhörer arbeiten eng mit kompatiblen Apple-Geräten zusammen und unterstützen Funktionen für räumliche Audiowiedergabe. Wer regelmäßig zwischen iPhone, iPad und Mac wechselt, profitiert besonders von dieser Einbindung. Auf Geräten anderer Hersteller steht dagegen nicht jede Apple-Funktion zur Verfügung.

Apple AirPods 5 vs. Apple AirPods Pro 3

Die Apple AirPods 5 unterscheiden sich von den hauseigenen Premium-In-Ears Apple AirPods Pro 3 (Test) vor allem bei Passform und Positionierung. Während die AirPods 5 ohne Silikonaufsätze im Ohr sitzen und damit weniger stark abdichten, setzen die AirPods Pro 3 auf Ohrpassstücke für einen geschlossenen Sitz. Das unterstützt die passive Abschirmung und schafft bessere Voraussetzungen für die aktive Geräuschunterdrückung.

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Die AirPods 5 richten sich dagegen an Hörer, die das klassische AirPods-Tragegefühl bevorzugen und keine Silikonaufsätze im Gehörgang möchten. Wer möglichst konsequentes ANC und die umfangreichere Ausstattung sucht, findet diese weiterhin bei den AirPods Pro 3.

Technische Daten

  • Bauform: In-Ear-Kopfhörer ohne Silikonaufsätze
  • Varianten: mit und ohne aktive Geräuschunterdrückung
  • ANC: laut Apple rund 50 Prozent effektiver als beim Vorgänger
  • Akustik: überarbeitete Architektur
  • Passform: neu gestaltetes Gehäuse
  • Integration: Funktionen für iPhone, iPad und Mac

Preis und Verfügbarkeit

  • Apple AirPods 5 Preis (UVP): 149 Euro
  • Preis mit Lautstärkeregelung und induktiver Ladehülle: 169 Euro
  • Verfügbarkeit: ab sofort vorbestellbar